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  Aufsatz - Entweder man kann´s oder nicht! Oder?

 
  Ivonne (6633)
 klein-aber-oho#gmx.net
 Kinder: L: 30.03.2000,

 schrieb am 10.11.2010 um 16:09:52 Uhr:


 

Hallo,

mein Töchterchen hatte schon immer Probleme mit Aufsätzen. Es wird einfach nix, sie kann sich schriftlich einfach nicht ausdrücken. Sie denkt sich schon ihre Geschichte, kann das aber nicht so wiedergeben. Sie hat Gedankensprünge, man kann sich zwar denken, was sie meint, aber sie hat im zeitlichen Ablauf einfach keinen Faden drin. Sie lässt Wörter weg, Sätze sind zum Teil unvollständig oder sie stellt während des Schreibens eines Satzes die Grammatik um. Okay, sie hat ADHS, das merkt man auch beim Sprechen, aber sie bekommt ja Medikamente und es war zwischenzeitlich auch mal besser, letztes Jahr bekam sie sogar mal eine 3 auf ihren Aufsatz. Aber ihr letzter Aufsatz war wieder zum Haareraufen.

Ich war ja immer ganz locker, ehrlich, ich dachte immer, das kommt noch, wenn sie älter ist, ganz von allein. Aber jetzt ist sie in der 5. Klasse und sie schreibt - ganz fürchterlich. Und ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. Ich kann das auch nicht nachvollziehen, ich war immer gut in Deutsch, ich hab nur Mathe nicht kapiert. Bei ihr ist es umgekehrt, Mathe klappt prima. Rechtschreibung und Aufsatz sind eine Katastrophe!

Aber wie um Himmels Willen soll man sowas üben? Ich habe fast die Befürchtung, entweder man hat eine sprachliche / schriftliche Begabung oder halt nicht. Halt wie in Mathe, manche kapieren das gleich, andere nie. Wobei man in Mathe mit Üben doch viel Wett machen kann oder einfach Formeln auswendig lernt, wie ich früher, das reicht mit viel Glück für einen 3er. Aber wie lernt man Deutsch? Ich meine, mein Kind ist Deutsche, aber sie schreibt, als würde sie in einem ausländischen Haushalt groß werden :-o

Vielleicht hängt´s am Lesen, das mag sie nicht, aber ich halte sie dazu an, also sie liest schon (Greg´s Tagebücher, zur Zeit Wanda) und ich lese auch und immer noch viel vor. Vielleicht würde es besser werden, wenn sie ganze Romane lesen würde, das würde ich mir auch sehr wünschen, aber wie soll ich sie dazu bringen? Ach ja, ire Deutschnoten kann sie oft in Grammatik-Tests ausgleichen, im Aufsatz ist die Grammatik vielleicht grauenvoll, aber auswendig lernen kann sie das.

Hat jemand Tips, wie man in Aufsätzen besser wird? Ich weiß wirklich nicht weiter!! Hat jemand einen wunderbaren Tip?

Liebe Grüße,

Ivonne

P.S. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sie im Aufsatz immer 4er hat, es war noch nie "Mangelhaft" oder "Ungenügend", aber halt erst einmal "Befriedigend"

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 Die Antworten auf diesen Beitrag
 

Gaby** *²

(6028) Kinder: : 0.00.0000 / J: 31.08.2000 / J.: 16.11.2002 / J.: 3.01.2005 / J.: 3.01.2005
gaeberlein#yahoo.de

antwortete am 10.11.2010 um 16:52:05 Uhr:

Auja auf die Tips bin ich auch gespannt :)

Das Simon kein großer Aufsatzschreiber werden wird hat seine Grundschullehrerin schon gesagt. Jetzt der erste am Gym, war dann auch ne 4. Dabei sollten sie nur einen Brief schreiben.

Simon hat schon immer tolle Ideen, fängt auch immer super an, steigert sich dann und plötzlich ist Schluss. Die meisten Aufsätze in der Grundschule endetetn mit dem Satz: Dann bin ich aufgewacht und alles war nur ein Traum.

Solidarische Grüße
GAby

Eva * * * * * *

(3749)
e#n.ms

antwortete am 10.11.2010 um 16:57:49 Uhr:

Hallo,

sorry, nicht ganz zu Deiner Frage, aber: Gibt es irgendwo Musteraufsätze? Ich denke manchmal, wenn die Kinder regelmäßig Aufsätze in der gewünschten Form lesen würden (oder vorgelesen bekämen), würde das Muster eher in Fleisch und Blut übergehen.
Meine Große tut sich schwer mit dem Ausdruck. Der nächste liest mehr, bzw. hört sehr gerne Hörbücher, schreibt dann aber auch eher nen ganzen Roman, als EINEN Höhepunkt anzustreben und dann einen Schluss dran zu hängen.

Also so eine Sammlung mit vorschriftsmäßigen unterhaltsamen Aufsätzen fände ich ne schöne Sache.

Viele Grüße,
Eva

Sandra

(53)
gavagai#gmx.net

antwortete am 10.11.2010 um 17:06:27 Uhr:

liebe yvonne,

natürlich kann man schreiben lernen! kein problem!! nur mut!!! JEDER kann schreiben lernen! und es ist gar nicht so schwer - mit ein paar ganz kleinen tricks!

dazu gibts natürlich hilfen/hefte, WIE man das lernen kann.
ich hänge dir mal ein paar links an. vielleicht ist ja das richtige für euch dabei.

ein wichtiger tipp: erkläre deiner tochter den grundsatz des wiederaufnahmeprinzips, d.h. dass man nicht sätze wahllos aneinanderreiht, sondern auf den/die vorhergehenden bezug nimmt. entweder durch pronomina oder durch alternative begriffe usw. ( z.b. das haus war .... . es stand ... . im gebäude befanden sich ... . usw.)

gib ihr eine wörterliste zum auswendig lernen (mit anschlusswörtern, findest du in den links) und erkläre ihr das dreiteilige prinzip von einleitung (einleitungssatz, thema), hauptteil (inhalt) und schluss (ende/fazit/ausblick...).

viel erfolg und mache deiner tochter mut - denn: texte schreiben muss man können in der weiterführenden schule - nicht nur im fach deutsch. aber: es ist beileibe nicht so kompliziert, wie es zunächst scheint!

grüße
sandra

ps. duden bietet aufsatztraining für die verschiedenen zu schreibenden textsorten an: inhaltsangabe, erörterung, bericht, "erzählung", beschreibung. schau einfach mal auf die duden-seite oder bei amazon, kosten um die 5€ und sind ganz ok.

http://www.amazon.de/gp/product/3411058021?ie=UTF8&tag=schulestudium-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3411058021




gut finde ich die "okidoki"-reihe vom schroedel-verlag, da findest du u.a. das:



http://www.amazon.de/gp/product/3507222094?ie=UTF8&tag=schulestudium-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3507222094



und die sachen im stark-verlag sind zu empfehlen (aus meiner sicht) - u.a. z.b. die



http://www.amazon.de/gp/product/3894493046?ie=UTF8&tag=schulestudium-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3894493046

http://www.amazon.de/gp/product/3894497173?ie=UTF8&tag=schulestudium-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3894497173



ansonsten:



http://www.aufsatz-schreiben.de/

oder

Katrin

(8058)
mungo68#hotmail.com

antwortete am 10.11.2010 um 17:08:00 Uhr:

Hallo Ivonne,

meine Tochter mag überhaupt nicht gerne lesen, aber sie liebt Hörbücher!
Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit?

Ich habe auch schon immer mit ihr kleine Gedichte gemacht, haben uns "Bastelgeschichten" ausgedacht, immer wieder etwas gefragt und erzählt.
Und dann eben auch die Hörbücher.
Witzigerweise steht in ihren Zeugnissen immer wieder, daß man doch bemerke, wieviel das Kind lesen würde - sie liest aber so gut wie gar nicht (außer Bravo) ;-))

Nur Mut
SG
Katrin

Sandra

(53)
gavagai#gmx.net

antwortete am 10.11.2010 um 17:13:12 Uhr:

... und noch was:

natürlich hilft lesen! sehr sogar für die wortwahl, den aufbau, den umgang mit texten (stichwort: textanalyse) für den mündlichen und schriftlichen ausdruck, stil ...

... aber - wie predige ich immer so schön? fahrrad fahren lernt man noch besser durch fahrrad fahren und nicht durch fahrradbücher lesen ;-)

grüße!
sandra

ps. wens interessiert (es gibt natürlich für alle fächer tausende von lernhilfen für alles, alle schulformen, alle stufen... ;-)

hier für deutsch:

http://www.schule-studium.de/Deutsch/Deutsch-Lernhilfen.html



Anja**

(14854) Kinder: J: 0.00.0000 / M: 0.00.0000
mama.chaoskids#arcor.de

antwortete am 10.11.2010 um 17:25:47 Uhr:

Hallo Ivonne,

same here.

2x ADS/ADHS und beide können absolut keine Aufsätze. Sohn ist mittlerweile 12. und Tochter 7. Klasse. Ihre Deutschnote haben sie immer irgendwie durch Grammatik- oder Leseverständnistests oder mündlich wieder rausgerissen (also wenigstens auf 3), weil Aufsätze sind immer 4. Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden. Grammatik ist halt logisches Denken, das liegt den meisten ADSlern. Beim Aufsatz purzeln aber einfach die Gedanken durcheinander. Rechtschreibung hatte Sohn zum Glück keine Probleme, Tochter schon mit zeitweise attestierter LRS. Das war dann ganz schlimm, die Aufsätze an den Rändern komplett rot.

Probleme hat Sohn dafür auch ganz arg im mündlichen, freies reden liegt ihm garnicht. Wir wurden sogar von der Schule zum Logopäden geschickt, weil man annahm, er würde stottern. Tut er aber nicht, nur wenn er was erzählen soll/will, passiert es halt, dass seine Gedanken mitten im Satz wandern gehen und dann spricht er zum einen sehr stockend und langsam (weil er halt pausenlos überlegt, ob nicht ein anderes Wort passender wäre) und es passiert auch, dass der Satz ganz anders endet, als ursprünglich vorgesehen und dann der Zusammenhang fehlt. Dazu noch eine große Portion Schüchternheit. Sehr ungute Kombination.

Das seltsamste ist aber, Tochter arbeitet bei der Schülerzeitung ihrer Schule mit und dort hat sie komischerweise garkeine Probleme, Texte zu Computer zu bringen. Gut, die Rechtschreibung übernimmt das Programm, was sicher schonmal hilft und die Konzentration nicht noch darauf gelenkt werden muss. Aber auch der Inhalt ist absolut einwandfrei und strukturiert. Sie sagt immer, das ist so, weil sie sich die Themen bei Schülerzeitung selber ausdenken kann und dann eben schreibt, was ihr dazu in den Kopf kommt. Beim Klassenaufsatz muss sie ja zu vorgegebenen Themen sich erst was ausdenken, dran denken, was sie dazu bezüglich Strukturierung gelernt haben usw. Da sind die Konzentrationsresourcen dann wahrscheinlich schon erschöpft. Diese Vermutung bestätigt eigentlich auch der letzte Aufsatz von ihr. Dabei ging es um eine Inhaltszusammenfassung eines recht kurzen Textes und da gab es ja nun nichts inhaltlich neu auszudenken. Der Aufsatz war daher ausnahmsweise auch mal eine 2 und Kind und Eltern natürlich überglücklich.

LG Anja

Andrea

(3780) Kinder: xy: 0.00.0000
Babaloe74#web.de

antwortete am 10.11.2010 um 19:23:03 Uhr:

Hallo Ivonne,

klar - das kann man üben. Aber meiner Erfahrung nach nicht mit irgendeinem Übungsprogramm, sondern mit sehr individueller Hilfe.

Also - sie schreibt und ein Lehrer/ein Erwachsener/MamaPapa spricht diesen Aufsatz mit ihr durch. Jeden Satz auf Stimmigkeit überprüfen. Alternativen anbieten. Liste führen, wo beim nächsten Aufsatz drauf zu achten ist.

Man kann auch einen Aufsatz zusammen schreiben. Also Schritt für Schritt mit dem Kind verbalisieren, was es tut und ob's richtig ist oder nicht. Dabei üben, immer den gesamten Aufsatz im Kopf zu haben und sich nicht im Kleinklein zu verzetteln.

Man kann einen Musteraufsatz, der zusammen geschreiben wurde und gelungen war, auswendig lernen lassen (grob) und damit das Kind den nächsten Aufsatz schreiben lassen zum gleichen übergeordneten Thema.

Man kann Hilfen wie die u.a. anbieten. Das ist aber eine reine sprachliche Hilfe. Keine inhaltliche.

Auf jeden Fall ist es wichtig ganz individuell das Kind zu betrachen. Jeder Schüler hakt woanders. Und direkt beim gemeinsamen Schreiben ergibt sich für den Erwachsenen eher das Problem als im Korrigieren hinterher.

LG

Andrea

Ulrike***

(20589) Kinder: Jonas: 13.11.1997 / Lena: 21.05.2000 / Hannah: 28.06.2003
ulma20589#arcor.de

antwortete am 10.11.2010 um 19:33:23 Uhr:

Hallo Ivonne,

wir haben auch die Bücher vom Stark-Verlag. Da lernt man es echt Schritt für Schritt und es ist auch eine mögliche Lösung dabei. Kann ich nur empfehlen. Sowohl für Aufsatz und Rechtschreibung und auch Mathe haben wir.

Zur Rechtschreibung haben wir von einer Lerntherapeutin gesagt bekommen, dass wir Schritt für Schritt uns um ein Thema kümmern sollen und erst wenn das sitzt das nächste angehen. Angefangen haben wir jetzt mit "au" und "äu".

Was ich merke ist z.B. das Jonas sich keine Zeit nimmt. Er denkt weder nach, was für eine Wortart das Wort ist, noch ob es irgendwie hergeleitet werden kann. Vielleicht ist das bei euch auch so. Wenn er sich Zeit nimmt merke ich einen gewaltigen Unterschied. Die Therapeutin meinte auch lieber nur drei Sätze schreiben, die aber dafür gescheit. Und irgendwann geht es dann in Routine über. Sie meinte allerdings auch, dass das seine Zeit braucht.

Was wir auch machen, ist immer wieder Schreibanlässe zusammen angehen (Postkarten, E-Mails, Nachrichten an die Oma etc.). Da überlegen wir zusammen, was man schreiben sollte und er schreibt es dann ab.

Aufsätze sind für ihn fast zu große Brocken. Aber vor kurzem hat er eine Vorgangsbeschreibung über Klettern geschrieben und siehe da, die Lehrerin hat ihn sehr gelobt. Das war sein Thema und schon gings :o)

Wir haben halt zusätzlich das Problem der Legasthenie. Aber ich will und kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass man einen halbwegs vernünftigen Brief/Bericht/eMail etc. hinbringen kann - auch als Legastheniker.

Gute Nerven und Ausdauer wünsch ich euch!
Uli

Désirée

(1979) Kinder: Bube1 B: 1.03.2000 / Bube2 L: 1.12.2001
bz#dkk.in

antwortete am 11.11.2010 um 08:05:41 Uhr:

Hallo,

ich habe hier ja auch ein ADHS-Kind.

Es geht "soooo" mit den Aufsätzen.
Er hatte in der 3./4. Klasse immer als Korrektur eine Art "Checkliste" der lehrerin hinten dran ob der die Punkte, die ein Aufsatz erfüllen muss, erfüllt hatte.

- Überschtrift (soll etwas aussagen bzw. Neugierig machen)
- Einleitung
- Hauptteil
- Schluss (als Fazit, etc.)
- "Wiewörter" machen eine Geschichte bunt
- "Und dann" vermieden
- Wörtliche Rede wenn möglich verwendet
etc.

Neulich hat mein Sohn mal einen Aufsatz am Computer tipopen dürfen und es ging schon gelich viel besser.
Wel man wunderbar nachträglich noch Adjektive einfügen kann, Satzstruklturen ändern und "Dann" (o. ä.) zu vermeiden, man verwendete Zeiten ändern kann, etc.

Das macht es nicht so trocken und der Text wächst langsam zur schönen Geschichte aus.

ADS-Kinder leben viel von Struktur, eine innere "Checkliste" kannda viel helfen die man abpsulen kann.

Viele Grüße

Désirée

Anuschka **

(2244) Kinder: Louisa Johanna: 17.02.2000 / Teresa Luna: 7.10.2001
anuschka_zauber#hotmail.com

antwortete am 11.11.2010 um 11:28:53 Uhr:

Hi Ivonne,

klar gibt es Begabungen, aber schreiben kann man auch lernen.
Das geht - wie bei Mathe, Sport, Fremdsprachen etc. - leider nur mit üben, üben, üben.

Lesen hilft, aber wenn sie das nicht liebt, kann man sie ja nicht dazu zwingen.
Genausowenig stossen vermutlich die gutgemeinten Tipps mit den Übungsbüchern auf grosse Gegenliebe, und die Aufforderung, jede Woche einen Aufsatz zu schreiben vermutlich auch nicht.

Doof, das...

Aber: vielleicht wäre ja ein Tagebuch was für deine Tochter?
Wahlweise auch ein eigenes Blog, das wär dann gleichzeitig noch "cool".(Computer ist, wie Désirée schon erwähnte, immer deutlich spannender)?

Dort soll sie täglich reinschreiben; manchmal sinds vielleicht nur drei Sätze (im Leben einer 10jährigen passiert ja nicht jeden Tag was spannendes), manchmal - wenn sie was nervt oder freut - auch mehr.

Die Übung dabei ist: man muss jeden Tag überlegen, was man schreibt, was erzählenswert ist, was einen bewegt, nervt, freut.
Das ganze wird dann schriftlich umgesetzt und - wichtig! - nicht korrigiert oder zensiert oder kommentiert.

Es geht (für dich) rein darum, dass überhaupt geschrieben wird.
Für sie ist es - wie Tagebücher schon immer - vielleicht ein gutes Mittel, sich "auszusprechen"; mit etwas Glück wird das das zur Gewohnheit, mit gutem Nebeneffekt.

Liebe Grüsse
Anu


 

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